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Reiseapotheke für Diabetiker

  • Internationaler Diabetikerpass mit Medikamenten-Eintragung
schnell wirkende Kohlenhydrate
Blutzuckermessgerät mit genügend Teststreifen, Ersatzbatterien, Stechhilfe und Desinfektionstüchern
Sonnenschutzmittel 
Antimykotikum
Desinfektionsmittel
Antidiarrhoikum
Antiallergikum
Antibiotikum Speziell für Nicht-Insulinpflichtige verordnete orale Antidiabetika in genügender Menge Speziell für Insulinpflichtige Ärztliche Bescheinigung (in Englisch), dass Spritzen, Ampullen und Notfallrationen mit schnellen Kohlenhydraten notwendig sind BE-Umrechnungstabelle
Insulin in kleiner Kühltasche und separates Altinsulin im Handgepäck Genügend Spritzen Bei Pen-Benutzern zusätzlich einige 100-IE-Einmalspritzen 1 Glukagon-Spritze Ketonteststreifen BE-Notfallpackungen.

Richtige Wundversorgung

Schnell ist es passiert:
Das Küchenmesser rutscht aus und schneidet in den Finger. Oder ein Ast ratscht bei der Gartenarbeit über die Haut. Wenn Blut fließt, muss die Wunde gereinigt, desinfiziert und abgedeckt werden.

Wie geht man vor?
Eine saubere Wunde, zum Beispiel nach einem Schnitt, braucht man nicht zu reinigen. Ist allerdings Schmutz in die Wunde gelangt, sollte sie mit sauberem, kaltem Wasser oder 0,9 prozentiger Kochsalzlösung ausgespült werden. Danach wird die Wunde desinfiziert, zum Beispiel mit Polyvidon-Iod-Lösung. Reinigung und Desinfektion gleichzeitig gelingen auch mit Wundreinigungstüchern oder dreiprozentiger Wasserstoffperoxidlösung; letztere brennt nicht im Gegensatz zu alkoholischen Lösungen.

Wichtig:
Wer eine fremde Wunde behandelt, sollte Handschuhe tragen, um Blutkontakt zu vermeiden! Danach wird die Wunde mit einem Pflaster, einer Kompresse oder Verbandmull abgedeckt.
Falls der Verband mit der Wunde verklebt, kann er mit den oben genannten Wundspül-Lösungen befeuchtet und gelöst werden.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, den Impfkalender zu prüfen:
Muss vielleicht eine Tetanus-Impfung erfolgen oder aufgefrischt werden? Wenn die Wunde nach ein paar Tagen nicht mehr nässt, kann der Wundrand mit Wundsalben geschmeidig gehalten werden. Das verhindert auch das Verkleben der Wunde mit dem Pflaster.
In Frage kommen Salben mit Dexpanthenol, Kamillen- oder Ringelblütenextrakt. Nicht selbst behandeln, sondern zum Arzt gehen sollte man, wenn bei Wunden ein hohes Infektionsrisiko oder Tollwutgefahr besteht, also wenn Tiere gebissen oder gekratzt haben, bei Platz-, Quetsch- und Risswunden, wenn Fremdkörper in der Wunde stecken sowie bei allen tiefen und großen Wunden. Auch Wunden im Gesicht sind problematisch, weil nach einer falschen Behandlung Narben zurückbleiben können.

Der Heuschnupfen

- was hilft - einige Ratschläge dazu


Nase frei von Allergien.

Jeder zehnte Deutsche kann den Frühling und Sommer nur zum Teil genießen - Ursache Heuschnupfen. Am häufigsten sind Pollen die Auslöser dafür. Dabei können Pollen von Bäumen, Kräutern und Gräsern die Allergie herbeiführen. So ist auch der Begriff 'Heuschnupfen' entstanden, weil viele Menschen auf die blühenden Gräser während der Heu-Ernte allergisch reagieren. Manchmal läuft die Nase aber bevorzugt nachts im Bett oder nach einem Tierkontakt. Dann sind es Hausstaubmilben, Tierhaare und Schimmelpilze, die eine Allergie auslösen. So häufig der Heuschnupfen auftritt, so selten nehmen Betroffene ihn ernst: Maximal ein Drittel der Patienten wird richtig therapiert, der Rest gar nicht oder unzureichend. Oft wissen die Betroffenen nicht einmal, dass sie Allergiker sind. Sie halten die laufende Nase für das Überbleibsel eines langwierigen Winterschnupfens.

Warum ist eine Behandlung aber wichtig?

Das Leben wird unnötig eingeschränkt: Die Nase juckt und läuft, die Augen brennen, beißen und tränen. Luft bekommen Betroffene nur durch den Mund. Nachts schnarchen sie und sprechen tagsüber durch die Nase. Niesattacken und der ständige Gebrauch von Taschentüchern stören bei der Arbeit und in der Freizeit. Vor allem läuft jeder dritte Patient Gefahr, ein Asthma zu entwickeln! Die Diagnose stellt der Allergie-erfahrene Arzt anhand der Beschwerden und eines Hauttests: Dazu werden Lösungen auf die Unterarme getropft und die Haut mit einer hauchfeinen Nadel angeritzt. Bildet sich eine Quaddel, gilt die Allergie als sicher. Zur Behandlung stehen Nasensprays, Augentropfen und Tabletten zur Verfügung. Je nach Wirkstoff ist die Dauer und der Zeitpunkt der Anwendung entscheidend für den Therapie-Erfolg. Auch im Alltag können Betroffene die Belastung für Allergie-Auslöser reduzieren. Milben-Allergiker sollten das Bett mit Spezialbezügen ausstatten und sich nicht im Schlafzimmer an- und auskleiden. Pollen-Allergiker sollten abends vor dem Zu-Bett-Gehen die Haare waschen und die Fenster schließen. Es empfiehlt sich, zur Haupt-Pollenflugzeit den Urlaub in den hohen Bergen, am Meer oder auf einer Insel zu verbringen und so wenigstens zeitweise dem Pollen-Problem zu entfliehen.

Die beliebtesten Heilpflanzen aus der Natur in Ihrer Apotheke


Deutsche Patienten schwören auf pflanzliche Arzneimitteln. Lesen Sie, welches die beliebtesten Heilpflanzen sind und gegen welche Beschwerden sie helfen.

Artischocke Hilft bei unspezifischen Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und Unverträglichkeit gegen fette Speisen. Bei Gallensteinen sollten Sie Artischockenpräparate nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden.

Baldrian Hilft bei Unruhezuständen und nervös bedingten Einschlafstörungen. Ist auch als Bestandteil beruhigender Bäder wirksam.

Beinwell Hilft bei Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen (äußerliche Anwendung). Fertigpräparate sind besser als selbst gemachte Aufgüsse, da diese gesundheitsschädliche Stoffe (Pyrrolizidin-Alkaloide) enthalten können.

Efeu Hilft bei Katarrhen der Atemwege. Verwenden Sie lieber ein Fertigpräparat statt des relativ schlecht schmeckenden Tees.

Eukalyptus Hilft bei Erkältungskrankheiten der oberen Atemwege. Kapselpräparate zum Einnehmen oder zum Inhalieren enthalten das ätherische Öl (Hauptbestandteil Cineol). Dieses ist auch in Bonbons enthalten.

Ginkgo biloba Hilft bei Durchblutungsstörungen des Gehirns, Gedächtnisstörungen, Schwindel, Durchblutungsstörungen der Beine (Schaufensterkrankheit). Als Tee unwirksam. Nur Extrakte aus der Apotheke wirken.

Johanniskraut Hilt bei leichten bis mittelschweren Depressionen, Angst und Reizbarkeit während der Wechseljahre. Ein hoher Wirkstoffgehalt ist wichtig. Lassen Sie sich vom Apotheker ein geeignetes Präparat empfehlen.

Kamille Hilft bei Krämpfen und entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich; äußerlich bei Haut- und Schleimhautentzündungen; als Inhalation bei Katarrhen der Luftwege; in Form von Bädern und Spülungen bei Erkrankungen im Analbereich. Chronische Magen-Darm-Beschwerden sollten Sie auf jeden Fall vom Arzt abklären lassen.

Knoblauch Hilft bei erhöhten Blutfettwerten. Knoblauchpräparate wirken besser wenn Sie zusätzlich Ihre Ernährung umstellen: also weniger Fett, vor allem weniger tierische Fette (Butter und Schmalz) verzehren.

Melisse Hilft bei nervös bedingten Einschlafstörungen und leichten Magen-Darm-Beschwerden. Da die Wirkung sehr sanft ist, wird Melisse meist in Kombination mit anderen beruhigenden Arzneipflanzen wie z.B. Baldrian eingesetzt.

Nachtkerze Hilft bei entzündlichen Erkrankungen der Haut wie etwa Neurodermitis als unterstützende Therapie. In der Apotheke gibt es Nahrungsergänzungsmittel mit Nachtkerzenöl und Präparate zur äußerlichen Anwendung.

Pfefferminze Hilft bei krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich sowie der Gallenblase und -wege. Das ätherische Öl hilft auch äußerlich angewendet gegen Kopfschmerzen. Chronische Magen-Darm-Beschwerden sollten Sie auf jeden Fall vom Arzt abklären lassen.

Rosskastanie Lindert Beschwerden bei Erkrankungen der Beinvenen, wie Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz und Schwellungen der Beine. Äußerliche und innerliche Anwendung ist möglich. Venenpatienten sollten zusätzlich alle Empfehlungen zu einer venenfreundlichen Lebensweise befolgen.

Bittere Schleifenblume Hilft bei Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl oder Reizungen der Magenschleimhaut. In der Apotheke als Kombinationspräparat u.a. mit Kamille, Engelswurz und Süßholzwurzel erhältlich.

Sonnenhut Hilft bei Infektanfälligkeit. Zur Abwehr von Erkältungen im Frühstadium. Die vom Apotheker oder Arzt empfohlene Dosierung und Anwendungsdauer einhalten. Keine Immunstärkung bei hohem Fieber.

Teufelskralle und Brennessel Helfen bei Gelenkschmerzen als unterstützende Therapie. Sie machen ärztlich verordnete Medikamente nicht überflüssig, helfen aber, Arzneistoffe einzusparen und Nebenwirkungen zu reduzieren.

Traubensilberkerze Hilft bei Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, Nervosität und Reizbarkeit. Bei Verstimmungen helfen Kombinationspräparate mit Johanniskraut.

Rotes Weinlaub Hilft bei Erkrankungen der Venen wie Schweregefühl, Juckreiz und nächtlichen Wadenkrämpfen. Die volle Wirkung tritt erst nach vierwöchiger Anwendung ein.

Weißdorn Hilft bei nachlassender Leistungsfähigkeit des Herzens im Stadium I und II. Wenn sich die Beschwerden trotz Behandlung nicht in zwei Wochen bessern, müssen Sie zum Arzt.